Ideen nehmen Form an - weltweit.

Frontübergänge

Frontübergänge kommen in Triebzügen zum Einsatz, die in den Hauptverkehrszeiten durch Kombination mit einem zweiten oder dritten Zug verlängert werden können. An den Fahrerkabinen angebracht, verbinden sie Züge durchgängig. Alle Fahrgäste gelangen so sicher und bequem durch den kompletten Zug. Dabei ist auch das Verbinden vollständiger Zugverbände möglich.

 

Der Frontübergang ist ein flexibel erweiterbarer Übergangstyp, der es möglich macht, schnell auf eine vergrößerte Passagierzahl zu reagieren.

 

Gleitplatten-Frontübergang

Als Weiterentwicklung des Gleitplattenüberganges haben wir den Gleitplatten-Frontübergang entwickelt. Dieser Übergang wird außen an der Frontseite des Fahrzeugs angebracht. Beim Kuppeln zweier Züge pressen Elastomerfedern die Gleitplatten des Übergangs auf die gegenüberliegende Übergangshälfte.

 

Ein Wellenbalg bietet einen komfortablen Wetterschutz und die rutschfesten Bodenplatten einen sicheren Durchgang. Wenn der Übergang nicht in Betrieb ist, verhindern zusätzlich integrierte Falttüren am Gleitrahmen eine Verschmutzung des Innenraumes und ermöglichen ein leichtes Verschließen der Front.

 

Durch die konsequente Leichtbauweise und die Vereinfachung der Schnittstellen zum Fahrzeug haben wir ein besonders kompaktes und leichtgewichtiges System hergestellt.

 

Modularer Frontübergang

Eine zweite Version ist der modulare Frontübergang. Er wird als komplett vormontiert geliefertes Modul inklusive Türen in die Fahrzeugfront eingebaut. Der Übergang verbirgt sich hinter den geschlossenen Türen und ist von außen nicht sichtbar.


Zum Kuppelvorgang werden die Türen vor dem Frontübergang geöffnet, der Übergang manuell nach außen bewegt und anschließend mit der gegenüberliegenden Frontübergangshälfte vollständig dicht verkuppelt. Der sichere Durchgang wird durch die bewährten HÜBNER Baugruppen – umlaufend geschlossener Wellenbalg mit Aluminium-Kuppelrahmen und Gliederbrücke – jederzeit gewährleistet.


Im entkuppelten Zustand lassen sich die Hälften in die jeweiligen Fahrzeugfronten zurückziehen und werden durch die Außentüren an der Fahrzeugfront verschlossen. Dadurch ist das Fahrzeug im entkuppelten Zustand dicht und erhält eine aerodynamische und ästhetische Front. Gleichzeitig passt sich der Übergang harmonisch in das Gesamterscheinungsbild des Fahrzeugs ein.


Die äußerst kompakte Bauweise des modularen Frontübergangs bietet sowohl eine angenehme Durchgangsbreite wie auch beidseitig ausreichend Raum für Führerstände.

 

zurück zur Übersicht Übergänge