Der UIC-kompatible Übergang erfüllt die Vorgaben des internationalen Eisenbahnverbandes UIC für Wulstübergänge und ermöglicht das Kuppeln mit einem UIC-Wulstübergang. Insbesondere erfüllt dieser Übergang die Anforderungen an den so genannten „Berner Raum“, einen Freiraum im Bodenbereich, der beim Kuppeln der Fahrzeuge eine erhöhte Sicherheit für das Personal bietet.
Weiterhin bietet er gegenüber den UIC-Wulstübergängen ein erhöhtes Maß an Komfort und Sicherheit für die Fahrgäste, insbesondere effektive Abdichtung gegen Druckwellen im artrein gekuppelten Zustand, verbesserte Schalldämmung, Reduktion der thermischen Verluste, keine Zugluft im artrein gekuppelten Zustand und Schutz des Innenbereichs gegen das Eindringen von Bremsstaub, Verschmutzungen usw.
Technisch durchdacht
Der technische Aufbau realisiert hervorragende Betriebseigenschaften. Verantwortlich hierfür sind im Wesentlichen die Hauptkomponenten: Winkelrahmen mit stirnseitigen Gleitdichtplatten und integrierter, hochklappbarer Übergangsbrücke, Wellenbalg als flexibles Verbindungsglied zwischen Wagenkasten und Übergang, Gummifederelemente als kraftübertragende Komponente zur Bewegungskompensation und Aufhängung am Wagenkasten. Die Gleitdichtplatten der beiden zu kuppelnden Übergänge pressen sich im gekuppelten Zustand aneinander und bieten so einen Schutz gegen äußere Einflüsse.
Eine Zentriervorrichtung hält die beiden Übergangshälften mittig zueinander. Durch die Kombination von Zentrierung und Gummifederelementen wird ein Querversatz der Wagenkästen so kompensiert, dass kein Versatz zwischen den Übergangshälften entsteht. Gummifederelemente sorgen bei Kurvenfahrten für den nötigen Anpressdruck und verhindern, dass ein Spalt zwischen den beiden Übergangshälften entsteht. Speziell entwickelte Wellenbälge als Verbindung zwischen Wagenkasten und Winkelrahmen bieten ein Optimum an Flexibilität und Zuverlässigkeit.
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