



Kassel / Schanghai. Das Netzwerk Hessen-China hat einen offiziellen Kooperationsvertrag mit der Handelskommission der Stadt Schanghai unterschrieben.
Das Abkommen ist für den nicht-kommerziellen Zusammenschluss von 28 hessischen Firmen, Institutionen und Universitäten ein besonderer Erfolg: Die zur Stadtregierung gehörende Handelskommission unterstützt ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung und hat Entscheidungsbefugnisse. Man könne nun erwarten, dass "die Interessen unserer Unternehmen und Organisationen zum Vorteil beider Seiten noch nachhaltiger Umsetzung finden", sagte Alfred Schmidt, einer der beiden ehrenamtlichen Präsidenten des Netzwerkes. Dieses bietet eine Plattform für wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Kontakte. Mitglieder sind unter anderem der Heiztechnikhersteller Viessmann, B. Braun Melsungen und der Autozulieferer Fräger, der jüngst ein Elektroauto vorstellte. Viele Unternehmen sind schon in China aktiv: "Wir generieren hier ein Wachstum, das weit über dem des Heimatmarktes liegt", sagt Reinhard Hübner, Geschäftsführender Gesellschafter des Auto- und Bahnzulieferers Hübner GmbH. China trage mitunter zur Sicherung des Firmensitzes in Kassel bei. (wll)